Deutsch-Französisches Jugend-Training

In Rastatt treffen sich die 6 deutschen und französ. Jugendnationalspieler zum gemeinsamen Training

Letztes Jahr gab es diese veranstaltung zum ersten Mal in Frankreich. Damals waren wir zu Gast in Mulhouse. Dieses Jahr erfolgt die Einladung von Deutscher Seite aus nach Rastatt. 5 Tage lang können sich die Spieler kennenlernen, gemeinsam trainieren aber auch gemeinsam Besichtigungen und Freizeitprogramme erleben. Den Trainingsplan hat Ludwig Schudt ausgearbeitet. Er wird vor Ort auch das Trainig leiten, unterstützt von Friedrich Urbaczek, Peter Schell, Achim Dürr und Hendryk Tyka. Für eventuelle Sprachprobleme ist Ulli Hoffmann als Dolmetscherin mit dabei. Den DPV-Kader betreut Jugendwart Uli Stratmann und die Gesamtorganisation hat Klaus Eschbach übernommen. Auch der neue Trainer Daniel Leguet wird dabei sein. Hier das Programm für die Trainingsveranstaltung mit den deutschen und französischen Jugendnationalkadern in Rastatt

Ort: Boulodrom RASTATT (Land Baden-Württemberg)

Teilnehmer: 6 französische und 6 deutsche Jugendnationalspieler

[img:659:links]

[f]Der erste Nachmittag[/f] war zum Kennenlernen gedacht. Nach der Vorstellung der Teilnehmer aus Deutschland und Frankreich, durch Klaus Eschbach und einer kleinen Stärkung nach teilweise sehr langer Fahrt, gab es die ersten Spiele für die Jungs. Ludwig Schudt hatte alles perfekt vorbereitet und bunt gemischte deutsch-französische Teams zusammengestellt.

Es war eine Augenweide für die Anwesenden, zu sehen, mit welchem Eifer und mit welcher Spielfreude da mit den Kugeln gezaubert wurde. Kurz nach 17.00 Uhr machte sich die Autokolonne, angeführt von Peter Vogl, auf den Weg zur Jugendherberge in Baden-Baden.

[img:663:rechts]

Die Spieler aus [f]Frankreich[/f]: Romain Boissel und Jean Feltain (Gironde), Kevin Marais (Sarthe), Mario Ortica und Gaëtan Dufeu (Burgund), Nicolas Dosser (Bas-Rhin). Für [f]Deutschland[/f] sind dabei: Richard Glattfelder, Raphael Gharany, Tilmann Gottwald, Florian Korsch, Martin Barr und Fabian Schneider.

Der [f]Donnerstag[/f] war ausgefüllt mit harter Trainingsarbeit.

Gemeinsam mit den C-Trainern Peter Schell, Friedrich Urbaczek und Martin Nofer hatte Ludwig Schudt viele Übungen vorbereitet. Unter anderem wurden auch der WM-Schießwettbewerb und der von Daniel Leguet analog dazu ausgearbeitete Legewettbewerb durchgeführt.

Das 3-Gänge-Menü zum Mittag wurde von Klaus Eschbach und seiner Frau Sukjai gekocht und serviert. Auch an dieser Stelle ein Dankeschön an Peter Vogl und Manuela Scheuring, die immer und überhall mithalfen, wo’s nötig war.

Am Nachmittag standen Taktikübungen auf dem Programm und zum Abschluss, nach so viel Trainingsfleiß, ein gemeinsames Spiel mit den Betreuern.

Nach dem Abendessen konnte Daniel Leguet die Besten des Tages bekanntgeben und beglückwünschen.[img:667:links]

[f]Am Freitag[/f] wurde gemeinsam der Europa-Park, Deutschlands größter Freizeitpark, besucht. Die Familie Mack, Inhaber des Parks, hat dazu die 12 Nationalspieler eingeladen. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren vor allem die vielen Wasser-Attraktionen die richtigen Highlights für diesen Tag. Aber am meisten Spass machte doch das gemeinsame Erleben der Attraktionen und Shows.[img:665:rechts]

Um 17 Uhr trafen sich alle zur Fahrt nach Ettenheim. Vom dortigen Boule-Club war ein Grillabend vorbereitet. Endlich konnte wieder die Kugeln zur Hand genommen werden. Kaum auf dem Platz, war nichts mehr von der Hitze und den Anstrengungen des Tages zu spüren. Nach dem Essen wurden noch zwei Runden gespielt, immer einer der jungen ”Stars” mit einem anderen Spieler equippiert. Kurz vor 10 Uhr machten sich die Autos dann auf den Weg zur Jugendherberge in Baden-Baden.[img:677:links]

[img:679:mitte] [img:681:rechts]

Am Samstag gab es dann den Vergleichskampf Deutschland – Frankreich. Zunächst spielten alle ein Tete-a-tete, bei dem 2 Siege an Deutschland gingen. Die zweite Runde waren 3 Doblette, hier gingen alle Siege an die Franzosen. Auch in beiden Triplettes mussten sich unsere Jungs der Spielstärke der Franzosen knapp beugen. Trotzdem gab es viel lob von Claude Mari, der letztes Jahr bei der Begegnung in Illzach das Training leitete, über die großen Fortschritte, die in dem Jahr gemacht wurden.

Um 15 Uhr begaben sich alle in die Stadt, um das Barockschloss Rastatt zu besichtigen. Natürlich ist Rasztatt nicht zu vergleichen mit den Schlössern an der Loire, aber ein Besuch ist es immer Wert. Und auch die Stadt selbst bietet Gästen viele schöne Eindrücke, um vielleicht für ein paar Tage Urlaub zurückzukommen.

[img:683:links][img:685:rechts]Bevor am Sonntagmittag sich wieder alle auf den Heimweg machten, war noch eine kleine Abschlussfeier in der Boulehalle in Rastatt. Mit dabei auch DPV-Sportwart Gerald Benz und Präsident Rainer Schmidt. Klaus Eschbach bedankte sich vor allem bei Ludwig Schudt und der Dolmetscherin Uli Hoffmann für ihre Arbeit und überreichte beiden ein Geschenk. Auch die deutschen und französischen Trainer erhielen eine Sonderabfüllung guten badischen Weines mit eigens gestaltetem Etikett, jeweils mit Namen versehen. Aber auch DPV-Jugendwart Uli Stratmann als „Teamchef vor Ort” die Helfer vom Bouleclub Rastatt wurden nicht vergessen. Claude Mari bedankte sich im Namen des französischen Verbandes für die herzliche Aufnahme, die gute Organisation und das Training, das auch den Franzosen viel gebracht habe. Er gab bekannt, dass das nächste Treffen 2005 wieder von der FFPJP organisiert wird und in Anneville bei Metz stattinden soll. Mit einem Schluck Sekt oder Orangensaft wurde auf die deutsch-französische Freundschaft angestoßen, von den angebotenen Häppchen regen Gebrauch gemacht und vor allem viele Adressen ausgetauscht.

[img:687:links][img:661:rechts]

Print Friendly, PDF & Email