Deutsche Meisterschaften

– internationales Teilnehmerfeld

Am vergangenen Wochenende sind mit Jonathan und Joël Albiger zwei französische Staatsbürger „Deutsche Meister“ geworden. Dazu möchte ich zunächst herzlich gratulieren. Beide sind jedoch nicht die ersten Titelträger ohne deutschen Pass. Eine Meisterschaft ging z.B. mal an ein kroatisch-algerisches Team – beide mit deutscher Lizenz!  Auch in der Bundesliga vertreten mehrere ausländische Spieler jeweils ihren deutschen Verein.

Der DPV vertritt u.a. die ethischen Werte im Sport, diese Werte sind universal !
Gemäß den Regularien der Verbände können DPV-Lizenzen grundsätzlich an Menschen jeder Nationalität vergeben werden.
Diese Praxis hat sich bewährt und unsere zahlreichen, ausländischen Lizenznehmer bereichern unseren Verband.
Sie fördern das Verständnis für andere Nationen und Kulturen und sie fördern unsere sportliche Entwicklung.

Der DPV begrüßt daher seine zahlreichen ausländischen Lizenznehmer ebenso wie alle deutschen Lizenznehmer und Verbandsangehörigen.  Bei lizenzpflichtigen Turnieren ist uns jede Nationalität und jede Lizenz willkommen.

Die Spielberechtigung ergibt sich aus der Nationalität, der Lizenz und der Veranstaltung.
So sind im DPV-Nationalkader nur Spieler mit deutscher Lizenz und deutschem Pass zugelassen, immerhin treten bei den internationalen Wettkämpfen ja Nationen und nicht Verbandsteams gegeneinander an!
Der DPV setzt sich im Europäischen- und im Weltverband intensiv für eine solche Regelung ein.

Bei allen anderen Veranstaltungen gibt es keine Restriktionen, wir würden damit Menschen vom Spielbetrieb ausschließen, welche uns hochwillkommen sind.

Diese Regelungen sind im DPV so vereinbart und eine Änderung steht nicht auf der Tagesordnung.

Peter Blumenröther
DPV-Präsident

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